Allgemeine Geschäftsbedingungen

Aktueller Stand: 20.10.2022
Aktualisierung 01.12.2018 Adressänderung durch Umzug Stadtplatz 24 → Stadtplatz 26
Aktualisierung 13.07.2020 Aktualisierung Geschäftslogo

Es gelten folgende Geschäftsbedingungen
1. Lieferung
1.1. Erfüllungsort ist das Einzelhandelsgeschäft des Händlers.
1.2. Der Kunde ist gehalten, zumutbare Teillieferungen anzunehmen.
1.3. Teillieferungen sind gesondert zu bezahlen, soweit nicht berechtigte Belange des Kunden dem entgegenstehen.

2. Preisänderungsvorbehalt
2.1. Liegen zwischen dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses und dem der vertragsgemäßen Lieferung
mehr als 4 Monate, so ist der Händler berechtigt, den vereinbarten Preis angemessen zu
erhöhen. Das gilt insbesondere dann, wenn die eigenen Beschaffungskosten des Händlers
höher sind als bei Vertragsschluss angenommen. Übersteigt der Umfang der Preiserhöhung 7%
des vereinbarten Preises, so ist der Kunde berechtigt, vom Vertrag zurück zu treten.
2.2. Dieses Recht kann nur innerhalb einer Ausschlussfrist von 2 Wochen ab Bekanntgabe der
Preiserhöhung ausgeübt werden.

3. Gewährleistung
3.1. Ist der Kunde Verbraucher, so beträgt die Gewährleistungsfrist für gebrauchte Geräte 1 Jahr. Der
Händler gewährt – sofern nicht anders vereinbart – eine freiwillige Garantie auf gebrauchte Ware
von 6 Monaten.
3.2. Bei Neuware beträgt die gesetzliche Gewährleistung 24 Monate. Die Garantiedauer richtet sich
nach den Bestimmungen des jeweiligen Geräte-Herstellers. Auch zu beachten ist, dass sich die
Herstellergarantie des mitgelieferten Zubehörs oder auf Verschleißteile des Gerätes
unterscheiden kann.
3.3. Ist der Kunde Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-
rechtliches Sondervermögen und handelt er in dieser Eigenschaft, so gilt folgende Regelung:
Mängel an neuen Waren sind unverzüglich zu rügen. Die Gewährleistungsfrist beträgt in diesen
Fällen ein Jahr. Für gebrauchte Gegenstände wird die Gewährleistung ausgeschlossen.
3.4. Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen und tritt der Kunde deshalb vom Vertrag zurück, hat er für
die Nutzung der gekauften Sache Wertersatz zu leisten (§ 346 BGB). Um diesen Betrag
vermindert sich der vom Händler zurückzuerstattende Kaufpreis.

4. Eigentumsvorbehalt
4.1. Der verkaufte Gegenstand bleibt im Eigentum des Händlers bis zur Erfüllung sämtlicher aus
diesem Vertrag ihm gegen den Kunden zustehenden Ansprüche. Während dieser Zeit darf der
Gegenstand weder veräußert noch verschenkt noch verliehen werden.
4.2. Von einer Pfändung, Zerstörung, Beschädigung oder einem Diebstahl ist der Händler
unverzüglich zu unterrichten.
4.3. Der Kunde tritt schon jetzt etwaige Ansprüche gegen einen Schädiger oder eine Versicherung
auf Ersatz wegen Zerstörung, Beschädigung o.ä. an den Händler ab. Der Händler nimmt die
Abtretung an. Mit der vollständigen Erfüllung aller Ansprüche des Händlers aus diesem Vertrag
gehen die abgetretenen Ansprüche wieder auf den Kunden über.
4.4. Während der Dauer des Eigentumsvorbehalts ist der Kunde verpflichtet, alle erforderlichen
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten fachmännisch durchführen zu lassen, sowie den
Kaufgegenstand ordnungsgemäß und sorgfältig zu verwahren und zu behandeln.

5. Schadenersatz
5.1. Tritt der Händler vom Vertrag zurück, weil der Kunde trotz Fristsetzung die Ware nicht
abgenommen hat, schuldet dieser 20% des Kaufpreises (ohne Umsatzsteuer) als pauschalierten
Schadenersatz, ohne dass es eines besonderen Nachweises bedarf.
5.2. Beide Seiten haben das Recht nachzuweisen, dass im Einzelfall kein oder ein niedrigerer bzw.
ein höherer Schaden als die vereinbarte Pauschale entstanden ist.

5.3. Die Haftung des Händlers beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht
bei Personenschäden, ferner nicht für solche Schäden, die aus der Verletzung von Rechten
resultieren, die dem Kunden nach Inhalt und Zweck des Vertrags gerade zu gewähren sind oder
deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und
auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf (Kardinalpflichten).

6. Datensicherung
6.1. Wird (insbesondere im Rahmen von Gewährleistungs- oder Reparaturarbeiten an Computern,
Tablets oder Smartphones) dem Händler ein Datenträger überlassen, oder wird dem Händler der
Zugriff hierauf gestattet, so hat der Kunde zuvor eigenverantwortlich dafür zu sorgen, dass
vorhandene Daten gesichert werden, so dass diese im Falle eines Datenverlustes wieder
aufgespielt werden können.
6.2. Die Datensicherung ist im Hinblick auf mögliche Datenverluste auch nach Beendigung der
Arbeiten für die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist aufrecht zu erhalten.
6.3. Es besteht bei einer beauftragten Datensicherung keine Garantie auf die Vollständigkeit des
Datenbestandes.

7. Reparaturen
7.1. Wird ein mit dem Kunden vereinbarter Reparaturtermin von diesem nicht eingehalten, so hat der
Kunde dadurch entstehende Kosten und Aufwendungen in angemessenem Umfang zu erstatten.
7.2. Die Aushändigung des reparierten Gegenstandes erfolgt regelmäßig nur gegen Vorlage der
Auftragsbestätigung oder eines sonstigen Abholscheines. Muss – etwa wegen Verlustes eines
solchen Berechtigungsscheins – die Abholberechtigung anderweitig nachgewiesen werden, so
ist der Händler in geeigneter Weise dagegen abzusichern, dass er später unter Vorlage des
Berechtigungsscheines durch einen Dritten erneut in Anspruch genommen wird.
7.3. Wird der reparierte Gegenstand nicht innerhalb von 2 Wochen nach dem vereinbarten
Abholtermin oder nach einer Abholungsaufforderung durch den Händler abgeholt, so wird die
Abholung beim Kunden angemahnt. Erfolgt sodann die Abholung nicht innerhalb einer weiteren
Woche nach Zugang der Mahnung, so haftet der Händler danach für Beschädigung oder Verlust
nur noch bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Händler behält sich vor reparierte, nicht
abgeholte Geräte nach 3 Monaten zur Deckung der entstandenen Kosten einzubehalten.
7.4. Ersatzteil-Bestellungen werden verbindlich mit Erstellung des Auftrags bzw. der Freigabe zur
Reparatur/Bestellung durch den Kunden persönlich, schriftlich oder telefonisch. Wird das Gerät
anschließend nicht in angemessener Zeit zur Reparatur abgegeben bzw. die Bestellung
abgeholt, so werden die Teilekosten zzgl. ggfs. bereits durchgeführtem Aufwand, wie
beispielsweise Diagnosekosten, in Rechnung gestellt.
7.5. Gewährleistung:
Die Gewährleistungsfrist bei Reparaturen beträgt ein Jahr.
Ausgenommen hiervon sind Verschleißteile, wie beispielsweise Akkus. Hier beträgt die
Gewährleistungsfrist 6 Monate.
Für Lötarbeiten gilt ebenfalls eine Gewährleistungsfrist von 6 Monaten.
Die Gewährleistung bezieht sich auf das jeweils ausgetauschte Ersatzteil, nicht jedoch auf
Schäden, die auf andere Bauteile zurückzuführen sind.
7.6. Ausgenommen von der Gewährleistung sind bei Sturz- oder Flüssigkeitsschäden auftretende
Folgeschäden, sowie durch einen erneuten Sturz- oder Flüssigkeitsschaden auftretende

Defekte. Selbiges gilt bei unsachgemäßem Eingriff in die Spezifikation des Gerätes an Hard-
oder Software, sowie misslungene Eigenreparaturversuche.

7.7. Die Gewährleistung auf Displays bezieht sich auf die von unseren Lieferanten gewährten
Bedingungen. Sturz-, Bruch-, Flüssigkeits- und anderweitig selbstverschuldete Schäden sind von
dieser nicht abgedeckt.
Insbesondere Kratzer und andere Beschädigungen im Touchscreen führen zu einem Verlust der
Gewährleistung der gesamten Displayeinheit.
7.8. Flüssigkeitsschäden / Wasserschäden:
Flüssigkeitsschäden an elektronischen Geräten, wie Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs
sind unberechenbar. Wir empfehlen betroffene Geräte umgehend auszuschalten, nicht mehr zu
laden, sofern möglich den Akku zu entfernen und schnellstmöglich in unsere Fachwerkstatt zur
Reinigung & Diagnose zu bringen.

Für die Bearbeitung von Flüssigkeitsschäden gilt ein erhöhter Bearbeitungsaufwand. Unser
Personal berät hierzu gerne.

Achtung: Es kann bei Flüssigkeitsschäden keine Garantie auf Folgeschäden an nicht-
getauschten Teilen gegeben werden.

7.9. Die Handyklinik ist bedacht Reparaturen in höchster Qualität durchzuführen. Aus diesem Grund
werden – wenn möglich und verfügbar – Originalteile verbaut. Bei einzelnen Herstellern und
Modellen muss jedoch auf Ersatzteile in Erstausrüsterqualität zurückgegriffen werden. Das
Personal berät hierzu.
7.10. Herstellerspezifische Einschränkungen:
Gerätehersteller erschweren zunehmend die Reparatur von Geräten durch die Einführung neuer
Verfahren und Sicherheitsmechanismen.
Hierzu zählen, beispielsweise Meldungen im System, dass der Display-, Akku-, Kameratausch,
o.ä. nicht vom Hersteller verifiziert werden konnte. Dies stellt keinen Sachmangel dar. Unser
Personal berät hierzu gerne.

8. Schlussbestimmungen
8.1. Wird der Vertrag schriftlich geschlossen, so gibt die Vertragsurkunde den Inhalt der getroffenen
Vereinbarung richtig und vollständig wieder. Abweichungen oder Zusätze gegenüber dem
schriftlichen Vertragstext, die während der Vertragsverhandlungen und bis zum Vertragsschluss
getroffen wurden oder getroffen worden sein sollen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform.
8.2. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden haben keine Geltung.
8.3. Daten des Kunden darf der Händler in gesetzlich zulässigem Umfang speichern und verwerten.
Mit diesem Hinweis erfolgt eine Benachrichtigung im Sinne von § 33 Bundesdatenschutzgesetz.

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-
rechtliches Sondervermögen und handelt er in dieser Eigenschaft, so ist ausschließlicher

Gerichtsstand der Sitz des Händlers. Dasselbe gilt dann, wenn der Kunde seinen Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt, oder wenn bei
Klageerhebung sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort unbekannt ist.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind gültig bis zum Erscheinen der nächsten Überarbeitung.
Mit Ihrer Auftragserteilung bestätigen Sie die Kenntnisnahme und Anerkennung unserer AGB.
Gerichtsstand: Amtsgericht Mühldorf am Inn / Innstraße 1, 84453 Mühldorf am Inn

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